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Roter Platz
Der Rote Platz bietet gleich zweierlei: Erstens eine erlesene Auswahl an Kirchen, historischen Gebäuden und beeindruckenden Ikonen. Und zweitens verfügt er selbst über eine lange Geschichte, die weit bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht, als Fürst Iwan III. noch das Zepter schwang. Machen Sie sich auf, die Hauptschlagader der russischen Hauptstadt zu erkunden – gestatten, hier ist der Rote Platz von Moskau!

Roter Platz – Der Mittelpunkt von Moskau

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Hier schlägt das Herz Russlands, hier laufen alle Fäden zusammen: der Rote Platz in Moskau nimmt eine wichtige Stellung im Geschehen der Stadt ein. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten grenzen an den Roten Platz. Das macht ihn zu einer Top-Adresse für Touristen aus aller Welt während einer Städtereise nach Moskau. Zu Sowjetzeiten fanden hier regelmäßig Paraden statt, die die Macht der Herrscher zum Ausdruck bringen sollten. Noch weiter zurück in der Zeitgeschichte vernahmen die russischen Bürger hier die neuesten Erlässe der Zaren. Und wie viele andere Moskau Sehenswürdigkeiten hat die UNESCO auch den Roten Platz im Jahre 1990 in ihre prominente Liste der Weltkulturerbe aufgenommen.

Der Rote Platz bietet eine begeisternde Anzahl an Sehenswürdigkeiten


Die Basilius Kathedrale im südöstlichen Abschnitt des Roten Platzes ist mit ihren bunten Zwiebeltürmen nicht zu übersehen. Erbaut wurde diese bereits im 16. Jahrhundert. Vor dieser Kathedrale, die sich zu einem der Wahrzeichen Moskaus entwickelt hat, befindet sich gleich noch ein weiterer Platz: Lobnoje Mesto ist der Name dieser Fläche aus Stein, überwiegend fanden hier religiöse Rituale statt.

Der Rote Platz bildet auch die Hausadresse für den Kreml. Mit dem Kreml ist das innerste Zentrum der Macht in Russland beschrieben – und eine attraktive Station für die Städtereise nach Moskau. Denn auf dem Gelände, das die Kremlmauer umgibt, sind zahlreiche Highlights zu entdecken. Allen voran wäre da der Kremlpalast, der sich machtvoll über die Stadt erhebt, oder auch die Mariä-Verkündigungs-Kathedrale mit ihren bezaubernden goldenen Kuppeln. Der Kreml lässt sich mit einem Spaziergang während einer Städtereise Moskau sehr gut erschließen.

Wichtige Kapitel der russischen Geschichte präsentiert das Historische Museum. In diesem Museum liegen weit mehr als 200.000 Ausstellungsstücke aus. Einen Blick wert ist dabei allein schon das Backstein-Gebäude, in dem sich das Museum befindet und das aus dem Jahre 1871 stammt. Gleich daneben bildet das Woskresenskije Tor eine beliebte Station bei einer Städtereise nach Moskau.

In mittlerer Lage zwischen der Basilius Kathedrale und dem Historischen Museum öffnet das Kaufhaus GUM seine Pforten. Das GUM ist ein Publikumsmagnet sondergleichen und zieht viele Touristen und Besucher in seinen Bann.

Das Lenin Mausoleum an der Kremlmauer ist von hier aus in wenigen Minuten erreicht. Erst seit 2013 ist das Mausoleum nach notwendigen Renovierungsmaßnahmen wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Übrigens: Der Eintritt in das Lenin Mausoleum ist kostenlos. Darüber hinaus befindet hier der Ehrenfriedhof. Auf diesem haben historische Persönlichkeiten wie der Weltraumfahrer Juri Gagarin oder der russische Autor Maxim Gorki ihre letzte Ruhestätte gefunden.

Ins Auge fällt auch das Denkmal für Minin und Poscharski. Ein Denkmal, das im 19. Jahrhundert aufgestellt wurde und an die Taten der Nationalhelden erinnert, die Russland im frühen 17. Jahrhundert vor Feinden schützten.

Roter Platz – Die Entstehungsgeschichte im Schnelldurchlauf


Den Startschuss für das weitläufige Gelände Roter Platz gab Großfürst Iwan III., als dieser im 15. Jahrhundert eine Reihe von Holzbauten abreißen ließ. Der Grund: Die Gebäude aus Holz stellten eine Brandgefahr für den angrenzenden Kreml dar. Die zahlreichen historischen Gebäude von Weltrang säumen heute eine weitflächige Anlage, die sich in der Zwischenzeit als Marktplatz etablierte.

Mit den regen Handelstätigkeiten in seiner frühen Phase erklärt sich auch der anfängliche Name „Torg“, der sich mit „Handel“ übersetzen lässt. Erst im 17. Jahrhundert kam eine weitere Bezeichnung auf, und zwar „Krasnaja Ploschtschad“ – so heißt Roter Platz auf Russisch. Dabei bedeutet der erste Stamm des Titels, Krasnaja, einerseits „schön“, andererseits auch „rot“. Lange Zeit wurde der Platz auch „Schöner Platz“ genannt, ehe sich im 20. Jahrhundert der Name „Roter Platz“ einbürgerte.

Um Ihnen abschließend noch eine Information vor Reiseantritt mit auf den Weg zu geben, haben wir für die Sehenswürdigkeit Roter Platz die Fläche bzw. die Längen der Seiten in Zahlen für Sie parat: In seiner heutigen Gestalt misst der Rote Platz eine Länge von 500 Metern, die Breite beläuft sich auf 150 Meter.