Sehenswertes Kamtschatka: Braunbären im Kurilensee
Sehenswertes Kamtschatka
Entdecken und bestaunen Sie Kamtschatkas wundervolle Welt der Vulkane, Geysire und Bären. König-Tours zeigt Ihnen die wunderschönsten Orte der Halbinsel. Wir verraten Ihnen die spektakulärsten Sehenswürdigkeiten Kamtschatkas und geben Ihnen einen Überblick über die Besonderheiten des Landes am „Ende“ der Welt: Eine Reise nach Kamtschatka lohnt sich – im Sommer wie auch im Winter.

Kamtschatkas Wildnis

Alles über die schönsten Sehenswürdigkeiten der Halbinsel


Kamtschatka zieht Reisende im nordöstlichen Teil von Russland durch seine zahlreichen Naturwunder in den Bann. Hierzu gehört das Tal der Geysire. Es ist eine der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten auf Kamtschatka. In einem einzigartigen Naturschutzgebiet, dem Kronotsky-Naturreservat, erschließt sich das Tal in Form einer schwer zugänglichen Schlucht. Riesige Wasserfontänen, dampfende Quellen, natürliche Brunnen und türkisfarbene Seen kennzeichnen die Landschaft und bilden ein fantasievolles Landschaftbild. Erst 1941 entdeckt, wurde das Tal der Geysire sogar zum UNESCO Welterbegebiet erklärt.

Nicht weit vom Tal der Geysire liegt der beeindruckende Vulkankrater „Uzon Caldera“. Die Zerstörung des Vulkanes Uson hat in der Landschaft von Kamtschatka einen riesigen, kesselförmigen Hohlraum (Caldera) mit den Abmessungen von 9 x 12 km erzeugt. In der Caldera besteht bis heue hydrothermale Aktivität. So dampft und tobt es hier aus zahlreichen großen und kleinen Kratern, Kesseln, Vulkanen und Fumarolen aus denen teilweise auch gelber Dampf aufsteigt. Die besondere Ausstrahlung des Ortes liegt an seiner unregelmäßigen Anordnung der vielen kraterförmigen Löcher, die teilweise 25-40 Meter tief sind und mit einem Durchmesser von 25 bis 150 Metern erstaunliche Abmessungen haben. Einige der heißen Seen haben durch die im warmen Wasser gelösten Mineralien oft eine ungewöhnliche Färbung.

Eine einzigartige Naturlandschaft im Kronotsky-Naturreservat ist außerdem das „Tal des Todes“. Es liegt am Oberlauf des Flusses Geyzernaya und am Fuße des Vulkans Kikhpinych. Das Tal ist insgesamt fast zwei Kilometer lang und an manchen Stellen bis zu 300 Meter breit. Den eigentümlichen Namen trägt das Tal, weil hier in der Vergangenheit oftmals tote Tiere gefunden wurden. Der Grund für dieses Phänomen ist die teilweise tödliche Konzentration von giftigen Gasen, die sich in den tiefer liegenden Bereichen des Tals ansammeln. Hier sollte man daher auf sich Acht geben und eventuell eine geführte Tour mit einem erfahrenen Guide vereinbaren.

Östlich von der Halbinsel Kamtschatkar liegen die Kommandeurinseln. Sie sind die wohl am schwersten erreichbaren Inseln auf der ganzen Welt. Es gibt nur einen einzigen Ort, über den man die Insel bereisen kann – das Dorf Nikolskoye. Nicht ohne Grund ist die Insel mit ihrer einzigartigen Tier-und Pflanzenwelt noch die Selbe wie vor tausenden von Jahren.

Ein besonderes Highlight auf der Kamtschatka-Reise ist auch der Kurilensee – ein 8400 Jahre alter Süßwassersee. Kamtschatkas Braunbären ernähren sich hier von dem üppigen Angebot an Rotlachsen.

    Während dieser Reise nehmen Sie eine Auszeit von der Zivilisation und tauchen ein in die unberührte Wildnis der Vulkane, Seen, Flüsse und Braunbären. Unvergessliche Natur-erlebnisse erwarten Sie!
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    Lassen Sie sich mitnehmen in eine der faszinierendsten Natur-landschaften der Erde. Sie bewandern majestätische Vulkane, beobachten pelzige Grizzlys, sprudelnde Wasserfälle und vieles mehr.

Kamtschatka - Das Land am „Ende“ der Welt


Kamtschatka ist das Land der unberührten Natur und beeindruckenden Landschaften. Insgesamt drei Meere umschließen die Halbinsel: das Ochotskische Meer, der Beringsee und der Pazifik. Die Hauptstadt Kamtschatkas ist Petropavlovsk-Kamchatsky. Hier lebt der größte Teil der Bevölkerung. Reisende erwartet in der Hauptstadt zahlreiche kulturelle Sehenswürdigkeiten.
Durch zahlreiche Vulkane und endlose Schneelandschaften bietet Kamtschatka auch im Winter tolle Angebote. Hierdurch sind die Heliskiing-Bedingungen optimal: Sportbegeisterte können sich mit einem Helikopter auf einen schneebedeckten Berg fliegen lassen und auf Skiern oder Snowboard den unberührten Abhang herunter fahren.
Im Sommer erwartet Sie der zauberhafte Anblick des Kurilensees. Der Süßwassersee bietet Lebensraum für den kostbaren Rotlachs: Er ist wichtiger Nahrungsbestandteil des Kamtschatka-Bären. Aber auch die Ureinwohner Kamtschatkas profitieren wirtschaftlich vom Fang der Lachse.


Kamtschatka – Das Reich der Vulkane


In Kamtschatka können Sie die den Herzschlag der Erde wahrnehmen. Über 100 Vulkane prägen das einzigartige und faszinierende Landschaftbild Kamtschatkas. Insgesamt 160 erloschene und 30 aktive Vulkane oder Feuerberge bilden den Pazifischen Feuerring. Damit ist Kamtschatka der Ort mit den meisten aktiven Vulkanen auf der Welt. Die Aktivität der Vulkane wird durch zwei Erdplatten verursacht, die immer wieder aufeinanderstoßen. Durch die seit Jahrtausenden stattfindende Bewegung der Erdplatten konnten sich erst die Naturphänomene der Geysire und heißen Quellen bilden.

Die Natur Kamtschatkas: wild und unberührt


Kamtschatkas Natur ist von einmaliger Schönheit: Vulkanlandschaften, sprudelnde Quellen, türkisfarbene Seen und schneebedeckte Berge. In Kamtschatka sind die Gegensätze von Eis und Feuer an einem Ort zu finden. Daher bietet Kamtschatka für Touristen viel Abwechslung und Abenteuer.
Mitten im Pazifischen Ozean befindet sich die Starichkov Insel. Sie ist ein wichtiges Denkmal der Region. Auf dem Festland ist der Vulkankrater Uzon zu bestaunen, der mittlerweile ein wahrer Touristenmagnet ist. An der Ostküste der Halbinsel liegt das Kronozki-Naturreservat. Die abgeschiedene und unberührte Wildnis ist durchzogen von Wald, Tundra und Flussauen - ideal für seltene Tierarten wie Braunbären, Seelöwen, Lachse und Forellen oder Adler. Tolle Aussichten und unvergessliche Wanderungen kann man in der Nikolskaya Sopka, Signalnaya Sopka und der Mountain Group Vachkazhets erleben. Eine weitere Attraktion Kamtschatkas sind ihre Eishöhlen. Diese bilden sich durch das Abschmelzen der Gletscher. Am Tag fällt durch die dünne Eisdecke etwas Tageslicht und bewirkt ein buntes Lichterspiel. Die außergewöhnlichen Strukturen wirken wie ein abstraktes Gemälde.


Von den Ewenen, Korjaken und Itelmenen


So einzigartig und ursprünglich wie die Natur Kamtschatkas, ist auch das Leben der verschiedenen Urvölker – der Korjaken, der Itelmenen und der Ewenen. Das indigene Volk der Ewenen ist seit Jahrtausenden im Norden des Landes angesiedelt. Die Ewenen sind die Ureinwohner Jakutiens. Sie ernähren sich, genauso wie die Korjaken, von der Rentierzucht und dem Fischfang. Die meiste Zeit des Jahres bleiben sie bei ihrer Herde. Lediglich der Handel mit wertvollen Gütern wie Fellen, Fleisch, Alkohol und Munition veranlasst sie das Dorf zu besuchen.
Die Itelmenen leben im westlichen Teil von Kamtschatka. Ihre Traditionen ähneln denen der nordamerikanischen Ureinwohner – den Indianern. Da das Schlachten von Tieren für das Überleben der Itelmener notwendig ist, steht das itelmenische Erntedankfest ganz im Zeichen der Vergebung – die sie in ihrem Vulkan-Gott finden.

Ein Paradies für Kamtschatka-Bären und Lachse


Kamtschatka ist für Braunbären ein wahres Paradies. Die hier gelegenen Seen spenden den geschickten Pelztieren durch ihren reichen Lachsbestand Nahrung in Fülle. Der Kamtschatka-Bär ist einer der größten auf der Erde und ist vorwiegend im Süden der Halbinsel beheimatet. Wenn die Rotlachse im Frühjahr zum laichen nach Kamtschatka kommen, tummeln sich die gefräßigen Einzelgänger und verspielten Jungbären gerne am Kurilensee und fressen sich ihren lebenswichtigen Winterspeck an.