Sehenswertes im Altai Gebirge
Sehenswürdigkeiten Altai
Eine Reise in den Altai führt Sie zu einem mittelasiatischen Hochgebirge, welches sich durch die Länder Russland, China, die Mongolei und Kasachstan zieht. Mit unseren Reiseangeboten entdecken Sie die Schätze des Altai. Dazu zählen z.B. der Berg Belucha, der Fluss Katun oder der Bergsee Aya. Für Naturliebhaber sind Reisen in den Altai ein wahrer Genuss.

Sehenswertes im Altai Hochgebirge

Wissenswertes über den Altai

Der Altai ist ein länderübergreifendes mittelasiatisches Hochgebirge und erstreckt sich mit einer 2000 kilometerlangen Gebirgskette über die Länder Kasachstan, China, die Mongolei und Russland. Seine höchste Erhebung weist der Berg Tawan Bogd vor. Dieser befindet sich im mongolischen Altai und ist stolze 4375 Meter hoch. In Russland ist der mächtigste Berg im Altai die Belucha. Die Belucha ragt mit einer Höhe von 4000 Meter himmelwärts.

Sehenswerte Ausflüge im Altai-Gebirge

Bei einer Altai Reise trifft man auf eine unberührte Landschaft, die sowohl Einheimische als auch Reisende immer wieder in ihren Bann zieht. Man wird bei Bergwanderung von pittoresken Seen überrascht, die sich inmitten der Bergketten verbergen. An den Ufern der Flüsse erblickt man besonders im Sommer bunte Blumen, die sich auf weitläufigen Wiesen ausbreiten, sodass es den Anschein erweckt als würden die Wiesen von den Blumen zugedeckt werden. Das Altai-Gebirge verzaubert die Menschen mit seiner ursprünglichen Natur und ermöglicht die unterschiedlichsten Erlebnisreisen. Nicht ohne Grund zählt das Altai-Gebirge seit 1998 zum UNSESCO Weltnaturerbe und ist bekannt als „die grüne Lunge“. Egal ob Wandern, Bergsteigen, Klettern, Reiten oder Wildwasserraften auf reißenden Flüssen – eine Altai Reise entführt Sie in eine Welt voller Abenteuer.

Die Belucha

Die Belucha (Belukha) ist der höchste Berg im russischen Altai-Gebirge und befindet sich in der Republik Altai. Mit einer Höhe von 4506 Metern ist er aber nicht nur der höchste Berg des russischen Altai-Gebirges, sondern auch der höchste Berg in ganz Sibirien (Russland). Die Belucha liegt nur unweit entfernt von Kasachstan und bildet somit eine natürliche Grenze zwischen Kasachstan und Russland. Hier, auf dem Berg Belucha, befindet sich auch der Ursprung des Bergflusses Katun.

Aus dem Russischen ins Deutsche übersetzt heißt Belucha so viel wie der weiße Gipfel. Wenn Sie bei einer Altai Reise den Gipfel des Berges besteigen, werden Sie von einer schneebedeckten Bergspitze umgeben sein. Diese verzaubert Besucher mit ihrem weißen Glanze in Windeseile. Am besten eignet sich der Aufstieg zur Bergspitze des Beluchas vom Akkem-Tal; einem Tal, welches für Reisende gut zu erreichen ist. Die Besteigung des Berges Beluchas zieht Urlauber immer wieder aufs Neue in ihren Bann, denn während einer mehrtägigen Wanderung erblickt man die schönsten, unbekanntesten Regionen und die einzigartige, unberührte Natur des Altai. Besonders reizvoll sind die Bergseen, in denen sich die gewaltigen Berge regungslos in türkisfarbenem Wasser wiederspiegeln.


Der Telezker See

Im Altai-Gebirge befindet sich der Telezker See, einer der 15 tiefsten Seen weltweit. Er ist 325 Meter tief, 80 Kilometer lang und im Durchschnitt rund drei Kilometer breit. Somit ist er nach dem Baikalsee der zweitgrößte Süßwassersee und wird von knapp 70 Flüssen gespeist. Wie auch der Baikalsee ist der Telezker See eingebettet von Bergen und besticht mit kristallklarem Wasser. Viele Einheimische glauben daran, dass das Wasser des Sees eine magische Wirkung und heilende Kräfte haben soll. Bei einem Ausflug zum Telezker See können Sie die Schönheit der Natur bei einer Wanderung in vollen Zügen und in Ruhe genießen, denn der Telezker See ist bis heute noch unberührt vom Massentourismus.

Bei einem Ausflug zum Telezker See trifft man auch auf eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Tausende von Pflanzenarten, Dutzende Säugetierarten und Hunderte von Vogel- und Fischarten lassen sich bei einem Ausflug entdecken. Besonders reizvoll ist die Tierwelt am Telezker See. Mit etwas Glück sehen Sie während Ihrer Altai Reise Bären, Luchse und Wölfe sowie Eichhörnchen oder den Fisch Taimen. Letzterer ist einer der größten Fische des Sees. Er wird Sie garantiert zum Staunen bringen, denn dieser Fisch wird über einen Meter lang und bis zu 60 Kilogramm schwer.


Der Fluss Katun

Der Fluss Katun entspringt im südlichen Altai-Gebirge am Berg Belucha auf einer Höhe von 2000 Metern. Gespeist wird der Fluss Katun von Gletscherwasser, einigen kleinen Flüssen sowie von einem weiteren großen Fluss: dem Fluss Chuya. Mit einer Länge von 690 Kilometern, ist der Fluss Katun einer der größten und längsten Bergflüsse des Altai-Gebirges.

Tiefe, enge Schluchten machen den Fluss Katun zu einem reißenden Fluss mit vielen Stromschnellen, die erfahrene Wildwasserrafter gerne als Herausforderung ansehen. Aber auch Anfänger können sich an gediegeneren Stellen des Flusses am Wildwasserfahren versuchen. Dabei hat man die Möglichkeit die Schönheit des Flusses in vollen Zügen zu begutachten. Besonders reizvoll ist das türkisblaue Wasser des Flusses und die grünen Landschaften, die von dichtbesiedelten Wäldern gezeichnet werden.


Der Tschuiski-Trakt

Der Altai wird von wenigen Straßen miteinander vernetzt. Somit ist es bei einer Altai Reise unumgänglich, die Fernstraße M52 zu passieren. Diese Straße kennt man auch unter dem Namen Tschuiski-Trakt. Der Tschuiski-Trakt ist die einzige durchgehend asphaltierte Straße im Altai und erstreckt sich über 600 Kilometer. Sie verläuft durch die gesamte Republik Altai sowie die Region Altai bis hin zur mongolischen Grenze zu dem Dorf Taschanta.

Die Strecke des Tschuiski-Traktes führt Sie bei einer Altai Reise durch eine grasgrüne Hügellandschaft. Auch passieren Sie imposante Felsen, die über vergangene Zeiten Aufschluss geben. An einer Vielzahl dieser Felsen findet man nämlich Spuren von Hunnen und ehemaligen Turkvölkern wieder. Diese haben Felszeichnungen hinterlassen, die bis heute zugänglich sind und somit besichtigt werden können.


Der Bergsee Aya

Der Bergsee Aya befindet sich in der Republik Altai, ganz in der Nähe der Stadt Gorno-Altaisk. Der See hat die Form eines Halbmondes und trägt deswegen den Namen „Aya“. In der Turksprache bedeutet dies nämlich Mond. Eine Legende besagt, dass der Mond hier einst die Erde berührte, um Kannibalen zu vertreiben und die Bewohner des Altai zu retten. In dem Moment, wo der Mond die Erde berührte, entstand ein See: der See Aya.

Heutzutage lockt der Bergsee Aya viele Altai Reisende an. Denn er eignet sich hervorragen für ein erfrischendes Bad. Die Wassertemperatur im Sommer erreichen sogar Spitzenwerte von bis zu 20 C.